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FlashView

Durch 100.000 Fotos blättern. Schneller als du denken kannst.

Ein schneller, schlanker Foto-Viewer für Windows — für Fotografen, die riesige Archive durchsehen und sortieren wollen.

Webseite & Download → flashview.net

Dieses Repo ist ausschließlich der Issue-Tracker. Der Quellcode ist (noch) nicht öffentlich.

English · Deutsch

Was es tut

Einen Ordner mit Tausenden Fotos öffnen. Flüssig durchscrollen. Keeper mit einem Tastendruck bewerten, Ausschuss markieren, auf das Wesentliche herunterfiltern, Bewertungen als Standard-XMP exportieren — direkt lesbar in Lightroom, Bridge, Photo Mechanic oder digiKam.

FlashView ist das schnelle Erstdurchgangs-Tool zwischen Speicherkarte kopieren und Editor öffnen.

Was es besonders macht

Gebaut für riesige Ordner. Virtualisiertes Grid, Streaming-Thumbnails, kein Vor-Indexieren — bleibt auch bei 100.000+ Bildern in einem einzelnen Ordner flüssig.

Blitzschnell blättern. Pfeiltasten, Mausrad, Scroll — jede Eingabe zeigt das nächste Bild mit unter 50 ms Latenz, auch bei 45-Megapixel-JPEGs. Das ist das Flash im Namen.

Nativer Windows-Explorer-Workflow. Rechtsklick auf ein Bild → Öffnen mit FlashView → in unter einer Sekunde in der Loupe, mit dem ganzen Ordner bereits geladen. Strg+C kopiert das Bild, Pfeiltasten gehen zum nächsten.

Features

  • XMP-Metadaten, die jedes größere Tool liest. Sterne, Farbmarken und Pick/Reject-Flags werden als Standard-XMP geschrieben — direkt in die JPEG eingebettet oder als Sidecar neben der RAW. Jedes XMP-fähige Programm liest sie: Lightroom, Bridge, Photo Mechanic, digiKam und alles andere, das XMP spricht.
  • Hunderte auf einmal bewerten. 200, 1.000 oder mehr Dateien auswählen — 3 drücken, fertig. Sterne, Farbmarken, Pick/Reject — alles mit einem Tastendruck, gleichermaßen für JPEGs und XMP-Sidecars. Strg+Z macht den letzten Batch rückgängig.
  • Live filtern. Nach Sternen (mindestens/genau/höchstens), Farbmarke, Pick, Reject — oder RAW-Dateien ganz ausblenden. Genau auf das herunterfiltern, was gerade beurteilt wird.
  • Sortieren und gruppieren. Name oder Datum, auf- oder absteigend. Einen Elternordner nach Shoots gruppieren, mit konfigurierbarer Tiefe.
  • Fünf Farbmarken. Rot (6), Gelb (7), Grün (8), Blau (9), Lila (V) — als Standard-XMP, lesbar in jeder größeren Software.
  • Keyboard-first. ←→ navigieren, 0–5 bewerten, P Pick, X Reject, U Flags löschen, G/L Grid/Loupe, F Vollbild, I EXIF, Entf Papierkorb, Strg+Z rückgängig, Strg+A alle auswählen, Strg+O Ordner öffnen, R rekursiv, F1 zeigt die vollständige Liste.
  • Hoch und runter durch die Struktur. Einen Elternordner öffnen und Shoots gruppiert sehen. In einen Unterordner zoomen oder alle rekursiv zusammen durchsehen.
  • Zuletzt geöffnete Ordner. Schneller Zugriff auf die letzten Roots.
  • Dunkles UI, DE/EN. Folgt automatisch der Systemsprache.
  • Zoom und Details. 1:1-Pixelansicht, an Bildschirm anpassen, Pan.
  • EXIF-Panel. Kamera, Objektiv, Brennweite, Blende, Verschlusszeit, ISO, Datum, Pixelgröße, Fotograf, Copyright — in der Loupe mit I einblendbar.

Unterstützte Formate

  • Bilder: JPEG (.jpg, .jpeg, .jpe, .jfif), PNG
  • RAW — Best-Effort über eingebettetes Preview-JPEG, keine externe RAW-Engine:
    • Canon CR3, CR2
    • Nikon NEF / NRW
    • Sony ARW / SR2
    • Adobe DNG (Leica M8 fällt auf EXIF zurück)
    • Pentax PEF
    • Olympus ORF (moderne Bodys; alte Kompakte zeigen nur Kamera-Thumbnails)
    • Panasonic RW2

Was es nicht ist

  • Kein Entwicklungstool — keine Belichtung, Beschnitt oder Weißabgleich.
  • Noch nicht farb-managed — sRGB wird angenommen.
  • Keine Bibliothek und kein Katalog — Ordner sind dein Katalog, kein Import-Schritt.
  • Keine Cloud-Synchronisation — rein lokal.

Wo es einsortiert

Die meisten Foto-Browser versprechen Geschwindigkeit. Die meisten funktionieren bei ein paar hundert Bildern, geraten bei 10.000 ins Hintertreffen und geben bei 100.000 auf. FlashView ist für die zweite Hälfte dieser Kurve gebaut — für die Ordner, die echte Fotografen tatsächlich ansammeln.

Lightroom ist Editor-first; das Bibliotheksmodul ist nicht aufs schnelle Cullen optimiert. Photo Mechanic beherrscht die Größenordnung, liegt aber im Profi-Preissegment. FlashView schließt die Lücke: schnell genug für einen Fünfzigtausend-Bilder-Shoot, schlank genug, um auf jedem deiner Rechner zu laufen.

Ökosystem

FlashView arbeitet Hand in Hand mit StarRate — einem Nextcloud-Plugin für Gast- und Modellbewertungen. Der Workflow: shooten → FlashView für den eigenen ersten Durchgang → nach Nextcloud hochladen → StarRate sammelt externe Bewertungen → zurück in FlashView siehst du eigene und Gast-Bewertungen konsolidiert, alles in Standard-XMP.

Feedback

Bug oder Feature-Idee? Issue öffnen. Dieses Repo ist nur für Issues — keine Pull Requests, aber Bug Reports, Workflow-Kritik und Screenshots sind sehr willkommen.

Hintergrund

Entstanden aus dem eigenen Canon-Workflow (20D bis R6 Mk III). Lightroom ist exzellent für die Entwicklung, aber der Schritt davor — durch 800 Frames klicken und die Keeper markieren — hat sich immer zäh angefühlt. FlashView macht diesen Schritt schnell.

Wer ähnlich fotografiert, für den ist es vielleicht auch schneller.


Dev-Referenz (Build, Env-Vars, Architektur): siehe docs/dev-reference.md.

© Mathias Mischler. Beta-Release, „wie besehen", ohne Gewährleistung.